Liebfrauenschüler verkaufen mit viel Liebe zum Detail Gebasteltes
(sam) | az vom 0.2.12.2008
Eschweiler. Seit mehr als 20 Jahren veranstaltet die Bischöfliche Liebfrauenschule am ersten Adventssamstag einen Weihnachtsbasar, dessen Erlös traditionell einem karitativen Zweck gespendet wird. Schulleiter Dr. Manfred Meier ist begeistert von dem Engagement: «Das Traditionsbewusstsein und das soziale Gewissen der Schüler ist bemerkenswert.»
Alle Klassen haben im Vorfeld zusammen mit ihren Lehrern und der Unterstützung der Eltern den Basar in ihrer Freizeit vorbereitet und konnten nun stolz ihre Ergebnisse präsentieren. Durch die fleißige Arbeit entstanden 40 ideenreiche Stände vom Waffelstand über Bastelprojekte bis hin zum Unicef-Stand der 12. Jahrgangsstufe und dem traditionellen Glühweinstand des Abschlussjahrgangs.
Inga Ekberg von der Schülervertretung erklärt, dass 50 Prozent des Umsatzes an Projekte außerhalb von Deutschland gespendet werden und die andere Hälfte für heimatnahe Projekte verwendet wird. In den letzten Jahren ging ein Teil des Erlöses nach Afrika zum Projekt «weiße Väter» und auch an die Eschweiler Tafel, die Bedürftigen günstig Lebensmittel anbietet.